Naturkatastrophe in der STEEMillu Redaktion – Droht uns das Aus?

Folgender Auszug sind die letzten Worte aus der STEEMillu Redaktion vom 16.11:2018:

Paraguay 07:07 (Sprachnotiz): Lass uns heute Abend 12 leichte Mä… /*Rauschen*/.
Deutschland 11:08: Paul? Noch da?
Paraguay 07:09 (Sprachnotiz): Ich sag /*Rauschen*/ ja, dieses /*Rauschen*/ Unwetter!
Paraguay 07:10 (Sprachnotiz): Habe gleich /*Rauschen*/ kein /*Rauschen*/ mehr!
Deutschland 11:12: Alles ok bei dir? Sturmschäden?
Deutschland 11:23: Paul?
Deutschland 11:25: PAAAAUUUUL?
Deutschland 13: 02: Paul? Hallo?
Deutschland 13:57: Haaaaaaallloooo?!

Sieben Kaffeetassen später:

Deutschland 18:54: Hast du Paul erreicht?
Deutschland 18:55: Vergiss Paul! Was ist mit der Redaktion?

Kein Scherz! Es hat gekracht in der STEEMillu Redaktion. Unsere Redaktion wurde scheinbar Opfer einer Naturkatastrophe. Neben der Redaktion hat es – wir hoffen das Beste – auch gleich unseren Herausgeber und Chefredakteur @PowerPaul erwischt. Wir sind natürlich keine Briefkastenfirma in Paraguay. Aber unsere Redaktion hat ihren Hauptsitz in Paraguay, samt unseren „geschätzten“ Kollegen @PowerPaul.

In Paraguay kann es schon mal stürmisch und regnerisch werden. Tropische Stürme sind dort keine Seltenheit! Eine häufige Folge sind Stromausfälle. Tja und seit gestern hat es unsere Redaktion erwischt. Paul ist ebenfalls verschollen.

@flamo und ich sind um 18:54 schon in Panik verfallen. Hektisch wie zwei aufgeschreckte Hühner sind wir im Kreis gesprungen. Lebt Paul noch? Kommt er wieder? Was ist mit der Redaktion? Und das Wichtigste: Was wird aus der STEEMillu?

Die Montagsausgabe steht vor der Tür und uns fehlt Paul und die Leitung zur Redaktion. Wir haben natürlich blitzschnell reagiert und eine Notstandsitzung einberufen. @flamo hat sogar seine Steem Monsters Session unterbrochen. Bevor uns die Sorge um Paul lähmt, haben wir uns lieber auf die STEEMillu konzentriert. Zuerst fragten wir uns, ob wir überhaupt alle geplanten Artikel haben. Auf die Kolumne von Paul hatten wir zum Glück noch Zugriff. Leider aber nicht auf alle geplanten Inhalte. Die Redaktion ist und bleibt natürlich bei @powerpaul, sofern er noch unter uns weilt. Aber zurück zum Thema! Unseren geschätzten Fans wollten wir aber auch nicht leer ausgehen lassen. Da kam uns die zündende Idee:

Die STEEMillu Notstandsausgabe

Mit höchst eingeschränkten Mitteln machten wir uns ans Werk. Artikel zusammenbasteln, Grafiken bearbeiten, … . @flamo bekam einen halben Nervenzusammenbruch, da er die richtige Schriftart nicht wusste. Ich fing neben dem Gefluche von @flamo schon mal mit diesen Zeilen hier an. Wir wollen euch ja nicht im Ungewissen lassen.

Paraguay 17:47 (Sprachnotiz): Ha/*Rauschen*/ll/*Rauschen*/o? Hört mi/*Rauschen…*/
Deutschland 21:48: Paul? Geht es dir gut?
Paraguay 17:49 (Sprachnotiz): Vergesst mi/*Rauschen*/ch! Was ist mit der ILLU?
Paraguay 17:49 (Sprachnotiz): /*Rauschen*/ unverständliches Geschrei/Gejohle/Gegröle /*Rauschen & abrupter Verbindungsabbruch*/
Deutschland 21:50: PAUL?

Ein Lebenszeichen und ein erneuter Kommunikationsabbruch flatterten gerade ein, während unser Krisenarbeit. Das bestärkte uns nur weiter in unserem Vorhaben. Paul scheint noch zu leben und ihr bekommt eine Montagsausgabe im Lightformat. Was will man mehr in Krisenzeiten? Paul senden wir in jedem Fall eine Postkarte…

Okay, viele Steemians wünschen sich einen höheren Steemkurs. Aber Paul und die Illu sind doch auch was, falls Paul wirklich noch lebt.

Fortsetzung folgt! Wir halten euch auf dem laufenden, was mit Paul passiert ist, ob und wann wir ihn wiedersehen. Zur Beruhigung: wir sind guter Dinge, hoffen und wünschen Bestes!

Für die Klugscheißer unter euch: Paraguay und Deutschland haben eine Zeitverschiebung von vier bis sechs Stunden, je nach Sommer-/Winterzeit. ★

Steem Monsters: Eine monstermäßige Review

STEEMillus einzig wahrer Tradingcardgame-Geek @quekery untersucht für euch die sagenumwobene Steem Monsters.

Okay, ich gebe es zu. Ich habe früher Yu-Gi-Oh geliebt. Aber die verf****** Pendelbeschwörungen haben mir letztendlich den Spielspaß genommen. Ich habe auch mal Pokémon als Kartenspiel probiert und das war nicht wirklich das Gelbe vom Ei. @PowerPaul und @flamo haben auch wohl ne Zeit „Magic“ gesuchtet. Einige Zeit ohne ein großartiges Tradincardgame, hat dann doch eine Lücke bei mir hinterlassen. Gäbe es doch nur ein Spiel, was diese Lücke schließt. In der Steem(it)community habe ich ständig flüsternd hinter meinem Rücken von diesem Spiel namens „Steem Monsters“ gehört. @oliverschmid flüsterte beispielsweise häufig in meinem Feed.

Erfahrt in den nachfolgenden Zeilen, ob das Spiel die Lücke in meinem Herzen füllt. @steemillu und die halbe Redaktion hat sich zu Testzwecken extra ein Starterpaket besorgt (und kommen nun kaum noch zum schreiben)!

Startbereit

Um in das Spiel einzusteigen, bedarf es bekanntlich eines Starterpakets. Ohne Starterpaket ist euch nicht die Möglichkeit gegeben, einen Kampf zu starten. Man kann zwar jedem Stemm(it)-Account Karten schicken, welche theoretisch zum Spielen genügen würden, aber die Freischaltung des Battlemoduses erfolgt erst durch den Kauf eines Starterpakets. Das haben wir mit unseren Accounts auch getestet.

Man muss für die Möglichkeit zum Spielen also erst 10 USD berappen. Die Bezahlung ist sehr bequem, was auch für Booster- und Kartenkäufe gilt. Die Transaktionen gehen meist fix über die Bühne. Sollte das einmal nicht der Fall sein, bekommt man zügige und freundliche Hilfe im Discord von Steem Monsters. Bei den Transaktionen, welche wir durchgeführt haben, war das einmal der Fall (beim Kauf des Starterpakets von @steemillu). Die Unterstützung bekamen wir praktisch instand.

Battlemodus

Im Battlemodus kann man seine Teams zusammen stellen, speichern, benennen und mit ihnen kämpfen. Das Speichern funktioniert leicht und zuverlässig. Das Hauptspiel besteht natürlich aus Spieler gegen Spieler. Ob irgendwann ein Multiplayer kommt?

Ist man mit dem selben Account auf verschiedenen Browsern eingeloggt, sind manchmal die bereits gespeicherten Teams „verschwunden“. Ein Reload der Seite hat bei uns das Problem immer behoben. Verschenkt oder verkauft man eine Karte aus seinem Team, verschwindet das entsprechende Team aus der Liste der gespeicherten Teams. Erhält man die Karte zurück, wird das Team wieder angezeigt.

Das Matchmaking funktioniert gut. Ich war überrascht, dass man praktisch zu jeder Tages- und Nachtzeit Gegner findet. Und glaubt mir: Wir haben viel gezockt. Gelegentlich wird man häufiger mit der selben Person oder mit einem Spieler mit einem höheren Rang gematcht. Aber im Schnitt waren wir zufrieden mit dem Matchmaking. Die Wartezeit ist angemessen – man wartet meistens nur wenige Sekunden auf einen Gegner.

Die Darstellung der Kämpfe und ihre Animation sind mindestens „angemessen“. Mir persönlich gefallen sie sehr gut. Man kann den Kampf auch mit einem Klick bis zum Ergebnis vorspulen oder ihn schneller ablaufen lassen. Ich genieße die Kämpfe natürlich immer in voller Länge. Meiner bescheidenen Meinung nach skippen nur Noobs. XD

Leider kann man nicht gezielt gegen andere Steemians spielen. Man wird also stets zufällig gematcht. Aber einer Betaversion sei diese Kleinigkeit verziehen.

Ein Vorteil des zufälligen Matchmakings wäre aber, das man somit auch mit einer bekannten Person gematcht wird. Ich hab mich gar nicht mehr eingekriegt vor Schadenfreude, als ich beispielsweise @hatoto oder @louis88 abgezogen habe.

Das Highlight unserer Testmatches war aber folgendes:

Im Kampf: STEEMillu gegen Quekery

Steem Monsters: STEEMillu hat gewonnen

Kampfsystem

Das Kampfsystem ist simpel und vielfältig zu gleich. Unseren Erfahrungen nach, sind alle Farben, Monster und Summoner trotz ihrer Eigenheiten relativ gut ausgelichen. Das spricht dafür, dass man mit allen Summonern auch gewinnen kann (oder man verliert so wie ich gegen STEEMillu XD). Auch kann nahezu jedes oder vielleicht sogar jedes Monster effektiv genutzt werden.

@theaustrianguy fragt zum Beispiel in seinem neusten Post, welches Monster wohl das Schlechteste sei. Die User sind sich hier aber uneinig. Ein User schlug zum Beispiel Cocatrice als schlechtestes Monster vor. Ich persönlich sehe aber Cocatrice sogar als Geheimwaffe. Einigen Spielern habe ich mal vorgeschlagen Cocatrice auf Platz 1 ins Team zu setzen. Die Erfolge konnten sich sehen lassen.

Das Beispiel zeigt, wie auch nur eine kleine Veränderung in der Reihenfolge oder im Team selbst große Auswirkungen haben kann. Seien sie gut oder schlecht. Das macht einen unglaublichen Reiz des Spiels aus und lädt zum Experimentieren ein. Man kann auch schon Erfolge mit Level 1 Karten reißen, wenn man es nur richtig anstellt. Mein Death-Level-1-Team hätte es in der letzten Liga fast auf 2000 Punkte geschafft. Hätte ich mal früher mit dem Spiel angefangen. 😉 Dennoch ist es nie zu spät mit Steem Monsters anzufangen.

Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Fähigkeiten der Monster, welche das Balancing beeinflussen. Die gefallen mir bis jetzt gut – aber nicht sehr gut.

Außerdem ändern sich die Stats der Monster mit zunehmenden Level, was die Kämpfe stark beeinflusst. Auch sehr entscheidend sind die aktuellen Regeln für Kämpfe. Da diese sich regelmäßig ändern, braucht man immer wieder neue Teams und Strategien – eine geniale Idee, welche die Langzeitmotivation hebt.

Mit zunehmenden Punktestand ändern sich auch die Gegner. Darauf muss man natürlich auch reagieren. Sowas hält bei der Stange. Verliert man häufiger, sinkt der Punktestand und man wird tendenziell mit schwächeren Gegner gematched. Bei einer Siegesserie verdoppeln sich sogar die im jeweiligen Kampf gewonnenen Punkte. Das kann zu einem wahren Battlerausch führen. Wie die Anzahl der Punkte allerdings berechnet wird, nach einem Sieg bzw. einem Verlust, kann man teilweise nur erahnen – aber nicht in Gänze verstehen.

Sammelwahn von Karten oder Tokensinvestment?

Ein Anständiges Tradingcardgame muss natürlich auch einen Sammelwahn erzeugen. Schnell kommt man an den Punkt, dass man mehr und/oder bessere Karten ergattern will.

Die Möglichkeit gezielt Karten kaufen zu können, ist sehr gelungen. Jede Karte ist im Prinzip ein eigener Token. Angebot und Nachfrage bestimmen den Wert. Man spielt ständig mit dem Gedanken, Karten zu halten oder zu verkaufen. Jede Karte ist auch eine theoretische Wertanlange. Die Werte schwanken derzeit von wenigen USD-Cents bis zu vierstelligen USD Beträgen (teilweise sogar fünfstellig). Natürlich kann in einem Booster-Pack nahezu alles drin sein. Erst heute habe ich ein Boosterpack geöffnet und es war eine goldene Karte drin, welche satte 19 USD wert ist.

 

Mit etwas „Glück“ oder Geschick, kann man scheinbar echte Werte mit Steem Monsters generieren, wenn man bedenkt, dass es vielfältige Möglichkeiten gibt, an Boosterpacks und Karten zu kommen (kaufen, erspielen, gewinnen, …).

Neben der Wertschöpfung, die Steem Monsters definitiv bietet, möchte man natürlich auch seine Teams aufpeppen. Dafür braucht man neue Karten, daher ist Boostern, Tauschen oder gezieltes Kaufen immer eine Überlegung wert.

Auch bietet Steem Monsters einen Communityaspekt. Man könnte sich beispielweise Karten leihen oder diese verschenken. Wir haben das in der Redaktion bereits getan und verbuchen Erfolge durch diese Hilfestellungen.

Was will ein Gamer mehr? Sammeln und Levelsystem ist einfach genial! Und wer das nicht möchte, könnte Steem Monsters als Investment betrachten. Vielleicht ist ja eine 1000 USD Karte im nächsten Boosterpack.

Legendäre und goldene Karten

Für den Investmentaspekt sind natürlich goldene und legendäre Karten am interessantesten. Über meine 19 USD habe ich mich wie ein Schneekönig gefreut – und ich besitze noch weitere, halbwegs wertvolle Karten.

@rivalzzz und @louis88 haben sich zusammen 82 Boosterpacks erspielt, ohne dafür direkt Geld zu investiert zu haben. Beim Öffnen waren auch goldene und legendäre Karten dabei. Für unsere Leser ist es bestimmt exorbitant interessant zu erfahren, wie die Chance auf eine goldene oder legendäre Karte sein könnte.

Die 82 Packs enthielten fünf legendäre und zwölf goldene Karten. Die Packs lieferten also mit einer Chance von 6% eine legendäre und mit 14,6% eine goldene Karte.

Fazit

Ich glaube endgültig wieder an das Herz der Karten. Der Spielspaß hat mich total überzeugt. Auch die Wertspekulation ist ein hoch interessanter Aspekt. Das nicht Verbraten meiner fluiden SBD kostet mich jetzt schon Selbstdisziplin. Auf kommende Updates und News zum Spiel bin ich gespannt.

Steem Monsters ist ein sehr interessantes und fesselndes Spiel. Es ist simpel und voller Facetten zugleich. Viele Steemians sind schon jetzt im Bann von Steem Monsters. Ich könnte da so einige aufzählen… Auch bin ich mir sicher, dass da noch an Feinheiten im Spiel geschraubt wird.

Mit einer Metakritik von 93% (bei 100 Möglichen), kann sich die STEEMillu nur anschließen:

Zeit für ein Duell!

  1. SUCHTGEFAHR!
  2. Vielfältige Möglichkeiten der Langzeitmotivation
  3. Support seitens Steem Monsters
  4. Teammanagement
  5. Variable Kampfregeln
  6. Kostenlose Boosterpacks erspielbar
  7. Digitale Karten greifen sich nicht ab
  8. Top Preisleistungsverhältnis
  9. Communityaspekt
  10. Investmentaspekt

  1. SUCHTGEFAHR!
  2. Derzeit keine gezielten Matches möglich
  3. kleine Unfeinheiten im Balancing
  4. Undurchsichtige Punkteverteilung
  5. Neue bzw. kleine Accounts haben oft nicht genug RC-Mana
  6. Ich will mehr Karten
  7. Senden von mehreren unterschiedlichen Karten gleichzeitig ist noch nicht möglich
  8. Das Herz der Karten ist nicht immer mit mir
  9. Mir fallen keine 10 negativen Punkte ein
  10. Echt nicht! ★

Steem Monsters: Der ultimative Guide + Spickzettel zum Ausdrucken

Egal ob Frischling oder Profi: dieser Guide gibt dir neue Einblicke, Tipps und nützliches Hintergrundwissen zu unserem neuen Lieblingsspiel. Mit diesem Guide wirst du Steem Monsters besser verstehen, besser spielen und folglich auch mehr gewinnen.

Was ist Steem Monsters?

Wir alle kennen das Kartenspiel „Quartett“, wo beispielsweise 2 Spieler Autos, Schiffe, irgendwelche Dinge, aufgedruckt auf Spielkarten, miteinander vergleichen. Auch gab es „MAGIC, The Gathering“ – im Grunde mit dem gleichen Prinzip, wenn auch ausgetüftelter und mit Monstern. Man spielt mit seiner kleinen Sammlung von Monsterkarten gegen andere Mitspieler und dessen Monster; die stärkere Monsterkarte oder die bessere Aufstellung gewinnt. Genau das ist Steem Monster, nur eben digital und basierend auf unserer geliebten Blockchain.

Steem Monsters Karte

Wie beginnt man mit Steem Monsters?
Oder: was ist ein Starterpaket?

Um mit dem Spielen zu beginnen, braucht man lediglich einen Account auf der Blockchain und ein Starterpaket von Steem Monsters. Dieses Starterpaket kostet 10 US-Dollar und macht einen zum stolzen Besitzer der ersten 30 Karten. Nun kann man mit dem Spielen beginnen, täglich neue Herausforderungen lösen und somit neue Karten gewinnen und/oder an seiner Platzierung in der Bestenliste arbeiten, um am Ende der 14 Tage andauernden Liga viele Bonuskarten (Booster-Packs) zu erhalten.

Was sind Booster-Packs?

Steem Monsters BETA Booster PackBooster Packs sind kleine Pakete mit jeweils 5 enthaltenen Karten. Eben genau jenes kleine Gut, welches wir uns früher am Kiosk gekauft haben, um die neuesten und besten Karten zu bekommen. Alle 24 Stunden kann man eine Aufgabe lösen/gewinnen und ein Booster-Pack gewinnen. Wer sich in der Bestenliste hochspielt, bekommt alle 14 Tage, nach Abschluss einer Liga, weitere Booster Packs. Boosterpacks kann man sofort öffnen oder auch ungeöffnet versenden, verschenken, verkaufen oder verlosen – so wie wir es in dieser Ausgabe tun. Zusätzliche Booster-Packs könnte man auch kaufen, wenn man möchte. Der reguläre Preis liegt bei 2 US-Dollar. Beim privaten Handel, beispielsweise in der Discord Gruppe von Steem Monsters, kosten Booster-Packs zumeist weniger. Aktuell liegt der Preis dort bei 1,70 USD.

Der Wert der im Booster-Pack enthaltenen Karten schwankt. Die enthaltenen Karten sind zufällig ausgewählt. Umso höherwertig eine Karte, desto seltener ist sie insgesamt. Entsprechend seltener ist sie auch in einem Booster-Pack enthalten. Aber: die Chancen bestehen. Hochwertige Karten sind in Booster-Packs gewiss keine Seltenheit. Die Macher von Steem Monster versprechen zudem:

Each pack is guaranteed to contain at least one rare or better card.

Tipp: Karten einzeln kaufen!

Einzelne Karten kann man ebenfalls privat oder im integrierten Markt kaufen. Booster-Packs sind toll! Besonders wenn sie gratis sind. Wen man jedoch ein paar Cent (gerne auch in STEEM oder SBD) ausgeben möchte, ist es geschickt, sich gezielt einzelne Karten zu kaufen, um somit sein Kartendeck gezielt zu verbessern.

Die verschiedenen Arten von Karten:

Die Karten unterscheiden sich nicht nur in den Eigenschaften der darauf abgebildeten Monster. Was unterscheidet die Karten?

  • Es gibt „Summoner“ und „Monster“. Summoner agieren als Anführer der Monster und können die im Kampf mitgeführten Monster in ihren Fähigkeiten und Stärken verbessern.
  • Es gibt Karten in 7 verschiedenen Farben. 6 Farben (Rot, Blau, Grün, Weiß, Schwarz, Lila) haben einen eigenen Summoner. Eine rote Monsterkarte kann nur dann für einen Angriff genutzt werden, wenn auch der rote Summoner die Monster leitet. Genau so verhält es sich bei jeder Farbe. Außer bei grauen Karten! Graue Monsterkarten haben keinen eigenen Summoner und können in Kombination mit jedem der 6 farbigen Summoners benutzt werden.
Summener der ALPHA-Edition

Summener der ALPHA-Edition.

  • Es gibt aktuell 3 Auflagen, welche zu unterschiedlichen Zeitpunkten herausgegeben wurden. Die frühen Alpha-Karten, die aktuellen Beta-Karten und in Zukunft wohl auch mehr und mehr Gamma-Karten. Diese 3 Auflagen unterscheiden sich nicht nur im Design, sondern auch darin, dass die Alpha-Edition keine grauen Karten beinhaltet. Dafür besteht die Gamma-Edition jedoch aktuell ausschließlich aus lila Drachenkarten.
  • Ein Monster aus der Alpha-Edition kann man nicht mit einer Karte der Beta-Edition kombinieren, um das Level der Karte zu steigern. Jedoch kann ein Beta-Summoner auch Alpha-Monster in die Schlacht führen. Und andersherum auch ein Alpha-Summoner Beta-Monster.
  • Es gibt jedoch auch Promo-Karten. Dies sind besonders seltene und limitierte Karten, in besonderem Design, welche nur geringfügig und zu besonderen Anlässen herausgegeben werden. Die Preise dieser Karten erreichen auf dem Markt schon jetzt leicht mehrere tausend US-Dollar.

Karten verbessern?

Jede Karte (also jeder Summoner und jedes Monster) hat ein Level. Ein höheres Level ermöglicht beispielsweise mehr/bessere Spezialeigenschaften, mehr Lebens-, Angriffs- oder Verteidigungspunkte. Auch die Geschwindigkeit der Karte kann damit erhöht werden. Als Beispiel ein „Goblin Shaman“ auf Level 3:

Goblin Shamane der BETA-Edition im Überblick

Goblin Shamane der BETA-Edition im Überblick.

Man steigert das Level einzelner Karten, indem man mehrere Karten des gleichen Typs miteinander kombiniert. 3 Monsterkarten „Goblin Shaman“ auf Level 1 ergeben kombiniert eine Monsterkarte „Goblin Shaman“ auf Level 2. Viele Karten, wenn auch nicht Alle, können bis Level 10 verbessert werden.

Eine Karte mit geringem Level erzielen auf dem Markt natürlich einen geringeren Preis im Ver- und Ankauf als die gleiche Karte mit einem hohen Level.

Achtung: Eine Monsterkarte mit Level 3, kann nur dann auch als Level 3 genutzt werden, wenn der Summoner mindestens Level 3 hat. Hätte der Summoner nur Level 2, kann auch die Monsterkarte nur mit Level 2 wirken.

Tipp: Karten gezielt kaufen & verkaufen!

In vielen Fällen macht folgende Vorgehensweise Sinn: Du stehst vor einer Tagesherausforderung und bräuchtest bessere Karten, um zu gewinnen? Mein Tipp: Kaufe Karten mit niedrigem Level, kombiniere sie und schicke sie in den Kampf! Danach kannst du diese Karte mit hohem Level wieder verkaufen – oft mit Gewinn. Du hast dir also nicht nur das 24-Stunden-Booster-Pack mit Leichtigkeit erspielt und bist in der Bestenliste gestiegen (was weitere Booster-Packs bringt), sondern hast mit mit etwas geschickten Handel zugleich Gewinn. Den kannst du dir auszahlen lassen oder eben wieder in gute Karten investieren.

So wird gekämpft:
Oder: schaue auf das Mana-Cap

Zuerst wird ein Summoner ausgewählt. Entsprechend den aktuellen Regeln steht jeweils unterschiedliche viel Mana zum Verbrauch bereit – in unserem Beispiel 15. Daher könnte ich nun, neben dem Summoner, 3 weitere Monsterkarten in meine Kampfaufstellung integrieren, welche jeweils 5 Mana bräuchten. Beachtenswert ist also die Anzahl der im Kampf zur Verwendung möglichen Mana und der Mana-Verbrauch der jeweiligen Monster. Es gilt also nun, die mögliche Anzahl an Mana mit möglichst guten Monstern auszuschöpfen.

Battleübersicht

Das Team wird aus Summoner und Monstern zusammengestellt. Dabei muss die Mana-Beschränkung nicht überschritten werden, sollte aber möglichst ausgereizt werden .

Jedes Monster hat dabei seine eigenen Fähigkeiten und Kampfstil. Das können Spezialeigenschaften sein, wie beispielsweise wie Heilen, Betäuben, Fliegen oder unterschiedliche Kampfstile wie Nahkampf, Fernangriff oder Magie.

Ebenfalls sehr wichtig: die Reihenfolge, in welcher die Monster im Kampf an die Front treten. Eine simple Änderung der Positionen kann schon darüber entscheiden, ob ein eigentlich gutes Monsterteam gewinnt oder eben doch verliert.

Hat man seine Monster ausgewählt, werden sie in den Kampf geschickt. Der Kampf an sich läuft dann vollautomatisch ab.

Die Sache mit der Bestenliste und der Liga
Oder: Warum wird eine Level 3 Karte nur als 2 Level angezeigt?

Steem Monsters bietet eine spielinterne Bestenliste. Diese Bestenliste entsteht im Turnus von 14 Tage neu. Jeder Spieler hat, bedingt durch seine Siege und Niederlagen, einen Rang. Umso höher der Rang, desto höherwertig ist die Liga, in der man spielt. Man wird immer gegen Leute spielen, welche in der gleichen oder einer nahen Liga sind. Umso besser man spielt, je höher steigt der eigene Rang und umso höher ist auch die Liga, in der man spielt. Und umso höher die einmalig erreichte Liga ist, umso mehr Booster-Packs erhält man am Ende der 14 Tage.

Übersicht der Ligen bei Steem Monsters

Übersicht der Ligen bei Steem Monsters.

Nach ein paar Runden könnte man sich schon einen Summoner auf Level 3 erschaffen. Gedacht, getan. Jede Liga lässt jedoch jedoch nur ein Höchstlevel zu. In der Bronze-Liga ist das beispielsweise Level 2. Soll nun trotzdem mit einem Level 3 Summoner/Monster gespielt werden, wird das Level automatisch auf die in der Liga gültigen Level reduziert. In der Bronze-Liga bringt es beispielsweise als keinen Mehrwert, seine Karten auf Level 3 zu bringen. In der nächsten Silber-Liga, ist Level 3 jedoch schon sehr gut zu gebrauchen – wenn nicht gar notwendig.

Das Leaderboard bei Steem Monsters

Das Leaderboard bei Steem Monsters.

Alles klar?

Dann kannst du jetzt ja voll loslegen! Und falls du noch nicht bei Steem Monsters angemeldet bis, denke daran: wir vergeben 15 Starterpakete. (Und eventuell sogar ein paar mehr, wenn die vorhanden Pakete nicht reichen und wir lieb gefragt werden. Nähere Informationen dazu, weiter hinter in dieser Ausgabe.

Doch nicht alles klar?

Einfach fragen! Entweder direkt bei uns oder im Discord von Steem Monsters. ★

So kritisiert man richtig!

Kritik ist wichtig, denn sie kann Ausgangspunkt für Fortschritt und Verbesserung sein. Wo wären wir, ohne kritische Betrachtung? Kurz gesagt: wir, als einzelne Person, wie auch als Gesellschaft, wären nie so weit gekommen, hätten uns und unser Werk qualitativ wohl nie auf ein solch hohes Maß gebracht.

Kritik ist also im Grunde ein willkommenes Gut. Der größte Wert in Kritik ist also die Bereicherung; nicht die Diffamierung. Dies gilt es zu erkennen.

Was man sich bewusst sein muss, wenn man kritisiert

Viele Menschen sind sehr mit ihren Werken verbunden. Nicht nur der Künstler identifiziert sich mit seinem Werk – beinahe jeder Schaffende tut dies. Eine Kritik am Werk wird vom Kritisierten also oft als Kritik an der Person empfunden. Schließlich wurde das Werk nach bestem Wissen und Gewissen erschaffen, alle Fähigkeit hineingelegt. Man hat also das Beste aus sich herausgeholt. Und dieses, mein persönliches Stück, soll nun nicht gut genug sein? „Bin ich nicht gut genug?“, fragt sich ein Kritisierter nicht selten. Die Verbindung zwischen kritisiertem Objekt und dessen Schaffer sind also durchaus beachtenswert.

Der Ton macht die Musik. Die Stille aber den Raum.

Zum Thema „Der Ton macht die Musik“ brauche ich wohl keine Absätze erörtern. Dies greife ich in den zusammengefassten Kurztipps am Ende des Artikels nochmals auf.

Auch sollte klar sein: Sofern Kritik von einem gefordert ist, muss immer die Grundlage zur Kritik, die ausreichende Auseinandersetzung mit dem Kritikobjekt geschehen. Kritik ist sinn- und wertlos, wenn man das Objekt nicht ausreichend betrachtet hat. Auch kann Kritik kaum ernst genommen werden, wenn man merkt, dass der Kritisierende unzureichende Kenntnisse über das Kritikobjekt hat.

Kurz & knapp zusammengefasst:

 

  • Kritisiere ein Verhalten, nie aber eine Person.
  • Egal wie mild und gezuckert Kritik verpackt ist: Du hast keine/kaum Kontrolle darüber, wie dein Gegenüber deine Kritik auffasst. Der wahrgenommene Inhalt einer Nachricht ist nicht, was der Sender sendet, sondern was der Empfänger empfängt.
  • Menschen, die kritisiert werden, wollen sich zumeist erklären oder verteidigen. Das sollte ihnen auch zugestanden werden!
  • Kritik äußern ist wichtig – für das eigene Wohl und den Kritisierten.
  • Rückmeldungen sind unabdingbar für Veränderungen – auch wenn der Kritisierte vorerst verletzt ist.
  • Wer austeilt, muss aber auch einstecken können. Kannst du mit Kritik umgehen? ★

Wie kritikfähig sind wir wirklich?

Nicht nur eingehende Kritik ist gemeint, nein, auch wie gut kritisieren wir eigentlich?

Man schreibt seine Artikel, bemüht sich meist ganz kräftig. Aber nicht immer ist das Endergebnis das „Gelbe vom Ei“. Aber ist dann irgendwer in der Community so ehrlich und sagt dir offen die Meinung?

Du liest selbst einen Artikel, welcher schlecht recherchierten Inhalt darbietet, furchtbarste Rechtschreibung und noch schlimmere Grammatik enthält. Sagst du dann klar, was Sache ist?

Wohl zu beiden Szenarien ein fast 100%iges NEIN! Ich persönlich lese kaum in anderen Sprachräumen, also fehlt mir der internationale Vergleich. Aber was ich hier über die letzten Monate beobachtet habe, ist folgendes: Kritik ist UNERWÜNSCHT, äußerst selten und daraus folgend, kaum vorhanden. Bevor sich jemand verbal „anpatzt“ wird eher zu einem unkommentierten Flag gegriffen, als konstruktiv „klar Schiff“ zu machen.

Die seltenen Fälle in denen es zu offener Kritik kommt, sind „oft“ recht unkonstruktiv, gehen oft am wirklichen Thema vorbei, und werden schnell mal mit Beschimpfungen garniert.

Ob uns die ehrliche Meinung systembedingt wegerzogen wurde, mag ich gar nicht so recht beurteilen. Widerspruch ist schlecht. Eltern wollen sie nicht; die Kindergartentante genauso wie die Grundschullehrer quasi schon eine staatliche Institution, welcher man „nicht widersprechen“ darf. In frühen Jahren „eingebleut“, haben wir in unserer Gesellschaft den Widerspruch verlernt.

Und genau dieses Bild spiegelt sich hier meiner Meinung nach auf der Blockchain wieder. Hier zählt natürlich die Reputation und die Steempower. Die Kleinen trauen sich nicht aufzubegehren, weil sie zu viel zu verlieren haben, die Großen kosten das bisschen Macht nur allzu gerne aus. Wer im Real Life nichts zu melden hat, kann sich hier groß und mächtig fühlen. Es ist viel einfacher, mit gezielten Flags einen Aufbegehrer mundtot zu machen, als sich auf eine offene Diskussion einzulassen, in welcher man ja den „Kürzeren“ ziehen könnte. ★

Dein Problem, ein Problem, kein Problem?

Was passiert, wenn auf einmal geflaggt wird? Nur ein kleiner Scherz oder gleich der Umsturz der Meinungsfreiheit. STEEMillu hat sich mal auf einer Reise übergeben und nachgeforscht.

Vorwort: Dieser Artikel hat zwar auch meine Erfahrungswerte inne, dreht sich aber nicht um mich, sondern um die Systematik bei Steemit.

Großspurig sollte Steemit frei von Zensur sein. Was erstmal toll klingt, ist dann aber doch eher so ein Graugebiet. Ausgegraut sind nämlich die ja geflaggten, aber bei Gottes Willen nicht „zensierten“ Artikel bei Steemit. Versaut die Reputation? Jawoll, gib ihm!

Was bei Kaliber 50 SP und einem ominösen @dein-problem ja zumeist gerade mal einen Artikel ankratzt, sieht bei beispielsweise über 1,5 Millionen SP und @steemcleanersschon anders aus. Man kann nur hoffen, dass da niemand seine digitale Macht missbraucht und Autoren demotiviert und sich die Inhaltswelt entsprechend formt. Der Eine hat kein Regelwerk, der Andere dann aber eines, welches er mit Belieben auf 90 Prozent aller Inhalte anwenden könnte. Aber eben nicht muss.

Und genau das ist doch toll, oder? Da wird schon mal über die fehlenden Quellenverweise eines @themarkymark (als nur ein einziges Beispiel von Dutzenden: [gar Hunderten?]) hinweggesehen – ist ja Witness und habe ich ihn nicht in der Steemcleaners-Discord-Server gesehen? Besser sperrt man denjenigen aus, welcher so frech war und diesen Regelverstoß auf der Website von Steemcleaners gemeldet hat. Nicht, dass der weiter sowas meldet und das selektive Verhalten hier aufdeckt!

An dieser Stelle möchte ich kurz einwerfen: ist dies der Grund, warum da steht „Why you should vote me as witness“. Wegen der fehlenden Quellenverweise oder wegen der guten Connections zu @Steemcleaners?

Und jetzt die Frage: ist Quellen-Nicht-Hinschreiber @themarkymark die richtige Person, um eine „Global Blacklist API“ (https://steemit.com/steemhunt/@themarkymark/steem-global-blacklist-api-api-that-includes-multiple-steem-based-blacklist) zu organisieren? Das erinnert mich etwas an den lokalen Polizeichef. Aber ich wohne halt in Südamerika… Verstehste was ich damit sagen will? Erinnert mich halt… Eine zentrale Blacklist, welche diverse Blacklists vereint und von jedem Entwickler verwendet werden kann! Direkt vom unparteiischen, unabhängigen Vertrauensmann. Warte kurz: whaaaaaat!?

Erinnere ich mich da nicht an einen Witz bei Steemit (https://steemit.com/deutsch/@powerpaul/2-serienmoerder-in-einem-auto-or-was-tun-wenn-der-anhalter-labert-und-labert), welcher angeblich eine Kopie ohne Quellennachweis war? Ich kann mich nur schlecht erinnern, da es mir so ausgegraut nur erscheint. Wenn ich mich zwischen all dem Grau recht erinnere, war der Grund des erhaltenen Flags eine sehr fragwürdige Wunschdurchsetzung, für welche zum Glück ein halbwegs passender Vorwand gefunden werden konnte. Gott sei Dank hat man das veraltete Textdokument der Textdokumente (https://steemit.com/steemcleaners/@steemcleaners/abuse-guide-2017-update), welches doch fast immer irgendeinen Grund liefert. Demnach könnte man wohl sogar für die Flags von Steemcleaners noch Flags beantragen. Oder eben alternativ in deren Discord gehen, auf eine Erklärung warten oder sich beleidigen lassen – schließlich wird einem die Hilfestellung ja freundlich als Kommentar angeboten. Muss gesagt sein: klappt nicht immer, mit bester Diplomatie ist man aber auf gutem Wege sich fragen zu lassen „Wer zum fu** man sei“ (Ja, da hat man Interesse noch am Mensch!) oder gibt freudige Grüße für Mutter oder Schwester mit (die Welt ist ja klein, man kennt sich).

So, da war nun dieser, mein grässlich grauer Artikel. Ich bin durch dieses fragwürdige Flag von Steemcleaners auf mindestens 5 Blacklists gelandet bzw. wurde bei diversen Services ausgeschlossen – ohne auch nur eine einzige Benachrichtigung von auch nur einem Service. Darunter auch das Steem-Basic-Income. Wie sich herausgestellt hat, hat man die Entscheidung von Steemcleaners einfach blind übernommen. Von manchen Blacklists bin ich bis heute nicht verschwunden.

Und wer darf diese Macht haben? Wer sollte sie haben? Also ich mache mir jetzt hier auch eine Miliz auf. Ich besorge mir Leute, gebe ihnen Waffen und belohne sie, wenn sie Treffer landen. Richtig: bei Steemcleaners kann man sogar verdienen, wenn man User meldet. Also wenn man als Denunziant auftritt – lasst uns das mal klar betiteln.

Was aber tun, wenn zur Abwechslung nicht nur ein Account kommt, welchem wir angeblich vertrauen können, sondern welcher ganz offensichtlich diffamieren will. Ein einziger Account sich einkauft und auf den Gedanken kommt „Hier greife ich durch!“. Zensur fängt dort an, wo sich Leute nicht trauen, frei zu sprechen, ohne Angst vor Repression. Oder? Lass das mal sacken!

Wo wollen wir leben? Jaaaaa, großspurig. Wollen wir so agieren auf Steemit oder wollen wir Meinungsfreiheit als Wert schätzen? Manchmal habe ich das Gefühl, dass die größten Demokraten die extremsten Diktatoren sind. Ja, wir könnten die Dinge hinnehmen und einfach schweigen. Was die Masse in Deutschland aber verkackt, muss sich hier nicht spiegeln. Nur weil die Masse die Gusche hält oder der Einblick fehlt, muss ich das nicht auch tun. Im Gegenteil; es motiviert mich. Werter Leser, gerne geschehen.

Ob hier jemand die Blacklist… äääääh, das Ass in der Hand hat?
Was kostet die Welt? Und in SBD? Fragt sich nurnoch, wer die Kohle zuerst in die Hand nimmt. @dein-problem@steemcleaners oder das @amt-fuer-meinungsoptimierung. ★

Wir haben soeben beschlossen, zeitnah ein Sonderheft über, mit und auch von @Steemcleaners zu fertigen, in welchem wir Steemcleaners nicht zur zu Wort kommen lassen wollen, sondern auch wertvolle Informationen, Hilfestellungen und Kontaktmöglichkeiten bei Problemen, präsentieren wollen. Gespannt sein & ein Follow lohnt!

Steemit-Movie „The Social Revolution“ doch kein Scherz!

Der Steemit-Movie The Social Revolution, welcher im April des Jahres angekündigt wurde (samt Trailer), wurde kurz darauf wieder als Aprilscherz abgetan.

Aber auch das war eine absichtliche Fehlinformation für die Community (Anm. d. R: Wir berichteten letzte Ausgabe). Nun ist der fertige Film doch noch aufgetaucht in den Untiefen des Internets.

Was soll man jetzt davon halten?

 


Quelle: @limesoda

Ich weiß es nicht, denn am liebsten hätte ich Euch dieses üble Machwerk verschwiegen, aber im Sinne des freien Journalismus fühlen wir uns verpflichtet, meine/unsere Meinung kund zu tun.

Alle Filmfreunde der Blockchain haben ja vor Monaten mitbekommen, dass sich @limesoda für den vermeintlichen Aprilscherz verantwortlich zeichnete.

Nur das es eben kein Aprilscherz war, das ganze Projekt ging in Produktion – mit allem Drum und Dran!
Aber was kann denn daraus werden, wenn Österreicher irgendwas mit zum Thema Film in die Hand nehmen?
Genau, gar nichts! Die Katastrophe ist vorprogrammiert!

Leute ich kann Euch sagen, so etwas schreckliches, dilettantisches, zusammengewürfeltes, verpfuschtes, einfach schlecht gemachtes habe ich noch NIE in meinem ganzen Leben, WIRKLICH NIEMALS gesehen.
Ein absoluter Alptraum, das war tatsächlich noch um einen Ticken schlechter als ein aktueller Tatort aus bundesdeutscher Produktion. Man hätte sich in deutschsprachigen Landen wirklich spätestens Ende der 80er Jahre dazu entscheiden sollen, alle Filmkameras in den Ostblock zu verkaufen, denn dort kann man eindeutig mehr damit anfangen!

Offensichtlich fanden rund um Ostern Probevorführungen statt, die jedoch ausnahmslos desaströs verliefen. So wurde dann eben in weiterer Folge entschieden, das ganze Filmprojekt als lustigen Aprilscherz zu verkaufen. Und was sollen wir sagen – Eine unumstößlich richtige Entscheidung, es ist eben nur leider so – das Internet vergisst nicht – und so kommen Leichen immer wieder an die Oberfläche.

Die Handlung lässt sich einfach nicht beschreiben, der Schnitt ist unsagbar hektisch, sodass jede Szene unglaublich zerpflückt wirkt. Die Akteure agieren blass, die Musik ist dermaßen nichtssagend, dass man sie sofort wieder vergessen hat.

So bleibt als Fazit: Schuster bleib bei Deinen Leisten! Liebe Leute der Blockchain bleibt bei dem was Ihr könnt!

Wir werden Euch dieses Machwerk nicht verlinken, denn niemand sollte so stark bestraft werden. Alle Masochisten müssen sich selbst auf die Suche begeben, bzw. @limesoda mit massenhaft Upvotes bestechen. Und wenn es nicht um dieses “Werk” geht, sind diese auch mehr als verdient.

Film kann etwas wunderbares sein, dieser ist es nicht, aber gebt die Hoffnung nicht auf! Eines Tages werden wir einen Steemit-Movie bekommen, den man sich wirklich ansehen kann.

Geht mal wieder ins Kino!

Heimliches Zanken im Kindergarten?

Plakativ klingt es immer am geilsten: wir verrohen. Und verdummen. Also irgendwie. „Dumm“ ist oft auch nicht perfekt passend. „Sozial inkompetent“ trifft es teilweise gar besser. In Kombination sorgt irgendwie alles dafür, dass auf Steemit, so könnte man sagen, sich manchmal ein kindliches Verhalten auffinden lässt.

Jeder will die Süßigkeiten. Und wenn du sie auch willst, dann setze ich meine Ellenbogen ein. Wenn du mehr Schokoküsse gegessen hast, verpetze ich dich. Wenn du etwas besser kannst, sitze ich zuerst gekränkt in der Ecke, bevor ich versuche deinen Erfolg zu sabotieren. Und zu meinem Geburtstag und dem Kuchen lade ich dich nicht länger ein! „Pah, mir was wegnehmen wollen!?“

Im Interview hat STEEMillu mit Peter (Anm d. Red.: Name geändert) gesprochen, einem langjährigen Insider, welcher jedoch unerkannt bleiben möchte, da er durch gewisse Aussagen persönliche Nachteile fürchtet. Wir haben nachgefragt, wie es mit den aktuellen Entwicklung in Bezug auf ein gemeinsames Handeln auf Steemit aussieht.

STEEMillu: Hallo Peter. Danke, das du dir etwas Zeit genommen hast und mit uns über das soziale Miteinander bei Steemit, insbesondere im deutschsprachigen Raum, sprechen willst.

Peter: Kein Problem. Gerne. Ich habe mir darüber Gedanken gemacht und finde es nicht schlecht, wenn man das Ein oder Andere auch mal ausspricht und auch offen hinterfragt.

STEEMillu: Seit wann bist du bei Steemit und wie bist du dort aktiv?

Peter: Ich selbst bin, auch mal mit kleiner Pause, seit Anfang 2017 auf Steemit aktiv. Als Leser und als Autor.

STEEMillu: Wir wollen etwas über das soziale Miteinander sprechen. Wo siehst du die Gemeinschaft heute? Aus unseren Vorgesprächen weiß ich, das du Unterschiede zu „früheren Zeiten“ monierst. Worin siehst du Unterschiede und wie wertes du diese?

Peter: Seit Anfang 2017 sind natürlich eine Menge Dinge entstanden, welche natürlich auch viel mit sich gebracht hat. Natürlich war früher die Benutzeranzahl viel kleiner. Da war es natürlich auch leichter, sich zu verbinden. Man kannte sich mehr oder weniger. Das hat sicherlich für einen guten Zusammenhalt gesorgt. Heute haben wir viel mehr User, was toll ist, aber eben die Situation verändert. In einer großen Gruppe von Menschen geht man natürlich aber auch leichter unter, wird anonymer.
All die Projekte, welche entstanden sind, weil sich fleißige User bemüht haben, ist natürlich genial. Auch wenn man sich nun bei Steemit eventuell leichter aus den Augen verliert, habe zumindest ich ein gewisses Gefühl von Zusammengehörigkeit. Natürlich gibt es auch viel Beef auf der Chain, die meisten User wissen sich aber wohl zu schätzen. Ich meine: wir brauchen uns schon alle gegenseitig hier, damit Steem langfristig wachsen kann. Das wissen wohl die Meisten. Aber das wollen eben auch nicht Alle.
Wenn wir über soziale Aspekte sprechen wollen, dann möchte ich in jedem Fall Discord ansprechen. Discord hält nämlich die Kontakte leicht aufrecht, welche man sonnst auch mal leicht übersehen würde. Nicht nur der normale persönliche Austausch dort. Ich denke, dass Discord viele Projekte und Menschen zusammenbringt. Es eignet sich halt einfach super, um sich auszutauschen und zu koordinieren. Dadurch wachsen dann auch wieder viele Projekte auf Steem, welche uns alle etwas bringen.

STEEMillu: Also alles Friede, Freude, Eierkuchen?

Peter: Ich weiß ja auf was du hinaus willst. Läuft hier etwas falsch? Natürlich hat man irgendwo seine Bekannte oder seine Lieblingsschreiber. Natürlich haben sich da Strukturen etabliert, ist doch ganz normal. Wenn wir beide uns kennen und gut verstehen, ja dann. Dann schaue ich halt eher mal auf dein Profil und folge dir, weil ich dich kenne. Ob das aber gleich ein Klickkreisel ist?

STEEMillu: Nein, ich finde nicht. Wie sieht es mit technischer Unterstützung aus? Es ist ja feststellbar, das gewisse Gruppen sich Hilfsmittel geschaffen haben, so könnte man meinen, um ihre Gewinne zu steigern.

Peter: Ja, sicher. Wer doch ein bisschen bastelt und will, bekommt doch eine Menge programmiert. Ich persönlich bin bei technischen Hilfestellungen zu mehr Gewinn auf Steemit gespalten. Einerseits gibt es ja wirklich Sachen, wo an die Community gedacht wurde. Andere Sachen sind halt eine reine Abzocke, wo es den Betreibern nicht um etwas langfristiges Cooles bei Steemit geht. Das plündert nicht nur den Rewardpool, sondern rückt „Techniker“ auch leicht ins falsche Bild. Also ich sage nicht offen, in wie weit ich mich mit Techniken beschäftige, weil ich nicht als Trickser dastehen möchte.

STEEMillu: Was sind das für Techniken?

Peter: Das sind zum Beispiel Bots/Befehle, welche man nicht groß publik macht oder eben nur im Freundeskreis teilt. Natürlich auch Absprachen, klar. Wobei Absprachen gar nicht immer nötig sind. Man kennt sich halt und schaut schon. Man muss ja auch nicht jeden Post seiner Freunde voten. Aber die Votes verteilen sich halt in einem gewissen Gebiet. Klassisch natürlich die öffentlichen Votingbots. Aber da sollte man es nicht übertreiben, da die oft nicht immer und überall gut ankommen.

STEEMillu: Was ist nun mit „Lästern, Zanken, Kratzen“?

Peter: Ich will mal so sagen: Steemit ist doch auch nur ein Abbild der Gesellschaft. Dementsprechend finden sich eben auch alle Charaktere hier. Klar, man hat hier nicht nur Freunde. Aber wirklich fiese Feindschaften gibt es hier doch kaum oder wenn, dann nur mal kurz. Da voten sich die Leute runter und gut ist. So eine Zankerei ist ja kaum der Rede wert und oft nach ein paar Artikeln auch wieder vorbei. Oder irre ich mich? Also zumindest hoffe ich, das alles so bleibt. Wenn ich natürlich mit großer Flagge in den Krieg gehe, dann muss ich mich nicht wundern, wenn auf mich geschossen wird. Und klar wird auch hier und da gelästert, wie das eben mit Menschen so ist. Der Eine ist so, der Andere so. Klar, das weiß doch auch jeder. Wer cool ist, beteiligt sich nicht dran und gut ist.

STEEMillu: Peter, habe Dank für deine Zeit und Einschätzung. Du hast noch ein letztes Wort an unsere Leser?

Peter: Ich meine, wir sollten uns alle wieder darauf besinnen, was uns hier etwas bringt. Steemit war und ist, kann sein, eine sehr angenehme Möglichkeit, Menschen zu treffen, sich auszutauschen und nebenbei ein paar Cryptos zu generieren. Wir sollten schauen, das es hier ein angenehmes Miteinander bleibt. Von Stress und Ärger haben wir nichts. Von Zusammenhalt aber eine starke Community, welche gemeinsam etwas bewegen kann. ★