Kolumne KW47

Halli Galli oder Totentanz?

Liebe Brüder und Schwestern. Liebe Gemeinde. Da ist es wieder! Das unheimliche Schreckgespenst zieht um die Blöcke. Die Dämonen nagen an dem, was uns lieb, teuer und heilig ist. Wen es trifft, den überfällt die Lähmung und Sprachlosigkeit, wankt in seiner Willensbekundung oder verliert gar seinen Glauben. Mit seiner zerstörenden Art schafft es nur Schlechtes, Böses und Niederträchtiges; bringt Wehklagen, Stöhnen und die letzten Worte des Abschiedes in unsere Welt. Betroffene scheiden von uns, aus unserer Mitte der Gesellschaft.

Wieder einmal müssen wir Abschied nehmen, von uns liebgewonnen Mitmenschen. Das Schreckgespenst des Kurses greift nach dem Leben. Es nimmt den Ungefestigten die Lebensfreude, die Kraft, den Willen, ja gar den Lebensgeist. So müssen wir uns dem Bösen erwehren.

Wie können wir uns und das Heil bewahren?

Liebe Brüder und Schwestern, wir brauchen keine leeren Worte, denn wir brauchen standhafte Texte und imposante Taten. Wir müssen unser Gelöbnis der Blockchain gegenüber erneuern! Bekräftigen, bestärken und danach Handeln. Ein jeder Einzelne.

Doch nicht nur die Vergewisserung im Inneren brauchen wir, für eine lebendige Gemeinschaft. Auch die Mission im Außen. Als selige Gemeinde der Steemians können wir nur wachsen und gedeihen, wenn wir das Wort an Jene verkünden, welche es in ihrer Not bedürfen. Nicht nur den Notleidenden. Besonders den Starken müssen die Werte unserer Gemeinschaft ans Herz gelegt werden.

Liebe Brüder und Schwestern, bringt das Wort in die Welt! Geht hinaus und sprecht mit Freunden und Bekannten, mit Familie und Verwandten. Tut kund, die Herrlichkeit unserer Kette und helft den Außenstehenden. Den Neuen, den Schwachen und den Unkundigen! Erklärt das Wort und ladet ein, in ein Reich voller Fülle – sofern wir es denn rufen! Seid ein guter und repräsentativer Gastgeber.

Die Gastfreundschaft vergesst nicht, denn durch sie haben einige unbewusst Engel gastlich aufgenommen. Behaltet die im Sinn, die in Fesseln sind, als ob ihr mit ihnen gebunden worden wäret, und die, die schlecht behandelt werden, da ihr selbst auch noch im Leib seid.
– Hebr 13,2-3